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Montag, 25. Juni 2012

















'Cheyenne, ganz ehrlich, natürlich steht der auf dich!' Ich gucke Emily an ' nein? hat er schließlich nicht gesagt' Emily verdreht die Augen. ' Mein Gott, wie dumm bist du eigentlich? Wie er dich angehimmelt hat, deine Hand genommen hat, den Arm um dich gelegt, oder der Spruch mit dem Händchenhalten! Heute Abend kommt bestimmt ne sms, in der steht , das er in dich verliebt ist' ' Naja süß ist er schon' grinse ich vor mich hin, und sie dreht sich zu mir um, ' Cheyenne verdammt , mach die Augen auf! Das mit ihm wird niemals was. Das wird nichts ernstes. Vielleicht für ihn, aber für dich nicht. Du willst ihn nicht. Du willst nur Sam. Niemand anderen, und das wird sich so schnell nicht ändern' Erstaunt gucke ich sie an, ein bisschen verschämt, das mir so was meine kleine Schwester sagt. Doch wer weiß, vielleicht bin ich schon weiter als ich denke? Vielleicht sind es einfach nur die Erinnerungen an Sam, die mich ihn einfach nicht loslassen können? Vielleicht. Vielleicht, bin ich aber auch einfach nur eine richtig gute Lügnerin.

Dienstag, 19. Juni 2012

Liebster Sam,
















Heute sind wir schon 1 jahr getrennt, unglaublich, oder? Jede sekunde hab ich dich geliebt, jede sekunde an dich gedacht. Du bist der unglaublichste und der schönste junge, den ich jemals gesehen habe, aber ich glaube, das weißt du mittlerweile. Dies hier ist bestimmt der 100ste brief den ich dir schreibe, und wieder einer davon, den du niemals lesen wirst. doch egal wie viele briefe ich dir schreibe, es könnte niemals meine Gefühle für dich beschreiben. Niemals könnte es dir nur ansatzweise rüberbringen, wie unglaublich wichtig du für mein Leben bist. Als ich gesehen habe, das du runter kommen möchtest, heute, heute wo wir doch ein Jahr getrennt sind, war ich unglaublich glücklich. Doch das du dann wusstest, was heute für ein Tag ist, zeigt mir, das ich dir doch nicht ganz egal bin. Ich hatte mich so gefreut dich zu sehen, ich habe mich so gefreut, als meine Balkontür aufging und du da standest, so gefreut, das wir uns geärgert haben wie immer. Es lief anders als erwartet, und du denkst das schlimmste . Ich weiß nichtmal ob es gut ist, mein körper fühlt sich so unglaublich leer an. Du denkst mir ist alles egal, jede Schwierigkeit, ich würde es gelassen sehen. Ich weine mich abends in den Schlaf, und wusste, das du sauer sein wirst. Und das einzige was ich jetzt hoffen kann, ist das du dich meldest, und mich doch noch in den arm nimmst, und mir zeigst das du mich nicht hängen lässt. Ich liebe dich.

Mittwoch, 13. Juni 2012















Tyler sitzt bei mir auf dem Schreibtischstuhl, mit dem Kopf über meinem Mathebuch. ' Cheyenne, es tut mir echt Leid, aber ich hab keine Ahnung ' sagt er und ich fange an zu lachen. ' wir können ja Sam fragen, der hilft mir immer ' nach mehreren Überzeugungen schreibt Tyler Sam und fünf minuten später steht er bei mir vor der Tür. Ich mache ihm auf, unsere Blicke treffen sich und er grinst. Ich muss mir ein Lächeln verkneifen und gucke ihn an. ' Hi ' sagt er und nimmt mich in den Arm. Wir reden nicht viel , Tyler und Sam gucken Fußball und ich verzweifle an Mathe. Tyler geht und Sam und ich sitzen alleine, keiner sagt etwas, und ich überlege was ich sagen könnte. Irgendwann fängt er an zu reden und fast vergesse ich, das ich doch böse bin. 'Sam ich bin sauer auf dich, du brauchst garnicht so tun als wäre nichts' gucke ich ihn an. Sams lächeln verschwindet. ' Mensch ich hab die Sms nicht geschrieben, das war einer aus meiner Klasse' antwortet er und wir reden darüber, anschließend nimmt er mich in den arm und alle sorgen sind vergessen, wie immer. Ich lächle ihn an, er zurück, seine Augen funkelt und ich hasse mich innerlich dafür, das ich einfach nicht böse auf ihn sein kann.

Montag, 11. Juni 2012















Ich liege wach in meinem Bett, mein blick geht auf die Uhr, 02:00 und ich kann nicht schlafen.  Meine gedanken kreisen um alles mögliche, ich merke ein Stechen im herz, und denke wieder an Sam. Jeder noch so kleine Streit tut so unglaublich weh, das ich denke, das mein Herz zerreist. und das nach einem jahr, hört das jemals auf? Soll ich überhaupt noch dran glauben, das ich ihn jemals vergessen kann? Ist es vielleicht ein unnötiger Streit, ist es meine Schuld? Ist es überhaupt ein richtiger streit, oder einfach nur eine diskussion? So viele fragen, und keine Antworten. Mein lächeln verschwindet, es taucht einfach nicht mehr auf, und wenn dann, ist es nicht echt. Doch niemand sieht es, niemand bemerkt es, doch da weiß ich wieder, ich bin scheiß egal. Meine Blicke gehen durch mein Zimmer, jede noch so kleine ecke erinnert mich an Sam, und ich frage mich, wann ich das letzte mal wirklich glücklich war, wann nicht nur mein Gesicht gelächelt, sondern auch mein Herz gestrahlt hat. Doch dann fällts mir wieder ein, es war, als ich bei ihm in den armen war, wo auch sonst.

Sonntag, 10. Juni 2012















Bella läuft neben mir her, ich lächle sie an ' achja, ich hab mir übrigens überlegt, was ich zum Geburtstag haben möchte ' sie guckt mich an und ein leichtes ' ohje ' kommt. Ich fangen an zu lachen, und sie fragt was es denn sei. Nach kurzem überlegen kommt sie von alleine drauf und wir gehen gucken ob es noch da ist. Sie steht vor mir, ich gucke sie an und finde das ich eine unglaublich schöne beste freundin habe. Es gibt wenig Menschen die mich verstehen wie sie es tut, wenig Menschen, denen ich so vertrauen kann. Ganz egal was ist, ich weiß das ich zu ihr kommen kann. Ich gucke sie wieder an, ihre leichten locken liegen ihr lang über den Schultern , ich lächle und sie lächelt zurück , und ich bin unglaublich glücklich das ich sie habe! ♥

Dienstag, 5. Juni 2012



Bella und Julie sitzen neben mir, wir beobachten die Leute und schweigen vor uns hin. Ich gucke ein wenig umher, schweife ab in die Erinnerungen und denke an letztes jahr. Erinnerungen kommen hoch, ich gucke zu dem Punkt an dem Sam und ich letztes jahr unseren letzten kuss hatten. Unseren letzten kuss, bevor wir uns getrennt haben. Ich denke daran, wie mir kalt war und ich zu ihm kam und er mir seine jacke gegeben hat. Wie wir da standen und er mich in die arme geschlossen hat. Wie ich ihn von weitem beobachtet habe, und so stolz war , das er mein freund ist. Alles kommt hoch, viel zu viel, die Sehnsucht steigt, obwohl ich ihn an diesem Tag erst gesehen habe. Wie gerne hätte ich ihn jetzt hier, immernoch als meinen freund? Die erinnerungen an früher sind zu schmerzhaft, zu schmerzhaft der Gedanke, das wir uns vor einem Jahr am Kirmeswochenende getrennt haben, die Tränen steigen mir in die Augen, ich blinzel sie mir weg , lächel Bella und Julie an und frage, ob wir nicht noch eine Runde gehen sollen.