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Samstag, 28. Juli 2012




















Julie und ich sitzen bei Mc'Donalds und lachen. Wir stehen auf und machen uns auf den Weg, bis wir irgendwann nur noch durch den Strömenden regen laufen. Der regen wird immer stärker und wir laufen und lachen, wie zwei verrückte. Die Autofahrer gucken uns an, doch uns ist es egal. Ein Autofahrer steht an der Ampel und lacht uns aus, Julie und ich bekommen einen Lachkrampf und laufen über die Straße. Der Wind wird immer stärker, Bäume fallen um und Tannenzapfen fallen auf uns. Wir laufen los, bis wir auf einem überdachten Parkplatz ankommen , haben kein Netz und gehen in den Laden rein, fragen ob wir telefonieren dürfen und rufen unsere Eltern an. ' Rechts um die Ecke ist eine Toilette, geht euch mal ein bisschen abtrocknen ' grinst sie uns an, und Julie und ich verschwinden schnell um die Ecke. ' Oh Gott wie peinlich ' sagt julie und als wir ein wenig trockener sind, verschwinden wir schnell aus dem Laden. Draußen ist es immernoch am stürmen, und wir setzen uns hin, irgendwelche Leute gucken uns an, und lachen, und irgendwann können wir uns nur noch selber auslachen. ' So was passiert immer nur uns ' sagt Julie und wir fangen an zu lachen. Unsere Eltern kommen, und ich freue mich nur noch auf trockene Sachen und mein Bett.

Donnerstag, 26. Juli 2012



Weck mich nicht auf
Denn ich möchte diesen Traum nicht verlassen
Weck mich nicht auf
Weil ich niemals lange genug schlafen kann
wenn ich von dir träume
ich will nicht aufwachen
weck mich nicht auf
wir sind zusammen nur du und ich
weck mich nicht auf
denn wir sind glücklich wie wir es damals waren
ich weiss ich muss dich gehen lassen
aber ich will nicht alleine sein

Mittwoch, 25. Juli 2012
















Ich sitze am Strand, schaue das Meer an und fühle mit meinen Händen durch den warmen Sand. Meine Gedanken kreisen um schrecklich vieles, ich denke an den Urlaub 2010, wo ich genau hier stand und meinen damaligen Freund küsste. Ich denke an die vielen Momente mit ihm, gehe genau an den Ort, wo ich ihn vor zwei Jahren das erste mal gesehen habe. Immer, jedes Jahr auf Fehmarn, kommen alle Erinnerungen an ihn hoch. Ich lächle vor mich hin, denke dran , wie es war, bis mir einfällt, wie es geendet hat. Ich denke daran wie Sam und Tyler mich danach stundenlang aufgeheitert haben, wie ich mich danach immer stückchenweise mehr in Sam verliebt habe, und er mir später gezeigt hat, was wahre liebe ist. Kurz bevor ich in Erinnerungen versinken kann, kommen zwei Beine auf mich zu, mein Blick geht nach oben, und es steht ein hübscher Junge vor mir. ' Darf ich mich setzen? ' grinst er, und ich nicke verlegen. Er setzt sich neben mich, lächelt mich an, und zum ersten mal in diesem Urlaub denke ich , das der Urlaub vielleicht doch noch gut werden kann.

Sonntag, 15. Juli 2012















Bella läuft neben mir her, wir reden und lachen und ich erzähle ihr alles von der Nacht mit Sam. Mein Handy vibriert, und Sam ruft mich an. ' Wo seit ihr ? ' fragt er, und ich sage ihm, wo wir sind. Zwei Minuten später kommt er auch, grinst mich an und wir gehen eine Zeit lang durch die Stadt. Er ärgert uns, wie immer. Er blickt mir tief in die Augen und lächelt, wie immer. Wir stehen in einem laden und ich klaue ihm seine Mütze und halte sie hinter meinen Rücken. ' Gib mir meine Mütze ' sagt er und ich grinse ihn an ' was hab ich dann davon ? ' er lächelt . ' dann bring ich dir was aus dem Urlaub mit ' mein grinsen wird breiter ' versprochen? ' ' versprochen ' sagt er, und bekommt seine Mütze wieder. Bella kommt wieder zu uns, lächelt uns an, und wir gehen weiter durch die Stadt. ' Ich muss jetzt gehen ' sagt er , und meine Laune wird ruckartig runtergezogen. ich gucke ihn traurig an, und er nimmt erst Bella in den arm, und dann mich. Er umarmt mich lange, und ich möchte ihn garnicht gehen lassen. ' Bis in fünf Wochen ' sagt er, und meine Laune wird noch mehr runter gerissen. ' Ich wünsche dir einen schönen Geburtstag. Und viel Spaß auf Fehmarn. achja, und sauf nicht soviel ' grinst er. ' Ich ? du bist doch der, der die Mädchen abschleppen will ' sage ich, und er löst sich aus meiner Umarmung, guckt mich an ' dafür Brauch ich keinen Alkohol ' grinst , und geht. Er dreht sich noch einmal um, er grinst immer noch, ich grinse zurück, wir gucken uns noch ein letztes mal tief in die augen, bis er verschwunden ist.

Samstag, 14. Juli 2012















' Der Laptop ist fertig! ' schreckt Sam hoch und guckt mich an. Ich nehme ihn, mach ihn an und gucke. ' Glück gehabt, alles noch da ' sage ich. ' Gut, dann kann ich ja jetzt gehen ' sagt er und guckt mich an. ' Nö ' grinse ich. ' Wieso nicht ? ' ' Weiß nicht ' ' ich kann doch nicht bei dir schlafen , Cheyenne. und guck mal auf die Uhr. wir haben halb drei ' mein grinsen wird breiter und ich lächle ihn an ' Naja, kannst du schon ' er nimmt sich meine decke, zieht sie sich über den Kopf und verdeckt sich. ' Sieehst du , ich bekomm immer das was ich will ' sage ich, lache und lege mich neben ihn. ' Alleine das wäre jetzt Grund genug zu gehen ' grinst er. ' Da du aber selber bleiben willst, bleibst du auch ' er lächelt mich an, nimmt mich in den arm und zieht mich zu sich. Sein arm liegt um mich und er streichelt sanft über meinen arm. Ich gucke nach oben, lächle ihn an , er öffnet seine Augen, lächelt zurück, wir schließen beide unsere Augen und schlafen arm in arm ein.

Mittwoch, 11. Juli 2012

















Emily steigt vor mir den Berg hoch, Zizou läuft vorne vor. ' Wie lang dauert es noch? ' quengel ich Rum, und Emily wirft einen genervten Blick nachhinten. ' Da oben, da wos hell wird, da ist es ' ich gucke nach oben und laufe weiter. Oben angekommen gucke ich mich einmal um, und sie hat recht, es ist ein wunderschöner Ort. Wir setzen uns auf den Zaun dort, können unser komplettes Dorf sehen und auf der andere Seite des Bergs ein anderes. ' Wow, wirklich schön hier' sage ich , und sie stimmt mir zu. Die Sonne geht unter, und alles ist von den letzten Sonnenstrahlen hell erleuchtet. Wir reden über Jungs, über alles mögliche, und lachen zusammen, wie wir es in letzter Zeit selten gemacht haben. Irgendwann bleiben wir stumm, sitzen dort auf dem Zaun, unsere Füße hängen in der Luft herum, wir genießen die Aussicht, genießen die Ruhe und ich nehme mir vor, irgendwann mit Sam an diesen Ort zu kommen.

Dienstag, 10. Juli 2012















Mein Blick geht auf die Uhr. Noch fünf Minuten, fünf Minuten bis ich Sommerferien habe, fünf Minuten, die ich noch in diesem Klassenraum sitzen muss , fünf Minuten, bis ich für immer von dieser Schule bin. Meine Sitznachbarin guckt mich traurig an, und sagt mir, das ich ihr fehlen werde. Es klingelt und ich freue mich, niemand versteht es, das ich mich freue, sie sind traurig das ich gehe. Ein unglaubliches Gefühl, zu wissen, das man doch jemandem etwas bedeutet, das es jemand schade findet, das ich gehe. Sie nehmen mich alle fest in den arm, geben mir einen Kuss auf die Wange und sagen mir, das wir uns bald wieder sehen werden, spätestens, an meinem Geburtstag. Johanna bleibt einen Moment länger, guckt mich an, ' Cheyenne du bist mir so unglaublich wichtig geworden in dem Jahr , ich möchte nicht das du gehst. Niemand mehr, der durchgehend im Unterricht redet, so viel scheiße redet, wie ich es noch nie erlebt habe. Niemand mehr, der mir Geschichten erzählt, niemand mehr, dessen lachen den Kompletten Klassenraum erfüllt. Niemand mehr, der in Physik Gurken durch den Klassenraum wirft , und bei jedem Versuch vorne an der Tafel steht und scheiße baut. Niemand mehr, der Grimassen von vorne schneidet und mich mit dem süßesten lächeln anlächelt, niemand mehr, der durch die Schule tanzt oder Treppen hochfällt. Wie soll ich das aushalten?' ihr rollt eine träne über die Wange, und auch ich bekomme einen Klos in den Hals. ' Ich bin doch nicht aus der Welt. Doch ich muss jetzt an mich denken, es ist besser für mich. Du schaffst das auch ohne mich, immerhin gibt es bestimmt mehrere so Vollidioten wie mich' grinse ich sie an, drücke ihr einen Kuss auf die Wange und gehe, gucke ein letztes mal meine Schule an, und lächle bis über beide Ohren. Ich fühle mich frei, so unglaublich frei, das ich hoffe, das dieses gefühl niemals aufhört.

Dienstag, 3. Juli 2012














'Cheyenne, das ist Sam' ich schaue den Jungen der sich zu uns setzt an, gucke ihn mir von oben bis unten an, er lächelt und ich lächle zurück. Da er mich nicht interessiert, gucke ich weg, gucke auf den Sportplatz und höre zu, was Joel und Sam so zu reden haben. Hauptsächlich ist es über Fußball, sonst nur unwichtiges. ' Cheyenne, was ist los, sonst redest du doch auch immer so viel? ' ich gucke in zwei fragende Gesichter, zucke aber nur mit den Achseln und gebe ein ' weiß nicht was ich sagen soll ' von mir. Joel steht auf, nuschelt ein ' wir müssen los' nimmt mich in den arm, und ich gucke den beiden noch ein bisschen hinterher. Eine Woche später sitze ich wieder mit Joel da, Sam kommt wieder angetrottet, gibt Joel die Hand und wirft mir ein Lächeln zu. Sie reden und irgendwann wird es mir zu blöd und ich bringe mich mit ins Gespräch ein. ' Meine Schwestern haben gesagt, sie haben dich öfter an der Haltestelle aussteigen sehen' gucke ich Sam an und er grinst , ' ja , ich wohne da ' guckt er mich an, und ich gucke ihn erstaunt an. ' Echt ? ich ziehe bald in die Straße. Wir wohnen jetzt nur eine Straße weiter, wieso habe ich dich noch nie gesehen? ' ' ich wohne erst seit drei Monaten da ' sagt er, und wir gucken uns das erste mal richtig intensiv in die Augen. Er hat dunkel braune, funkelnde Augen. ich nicke und gucke weg. ' Vielleicht können wir uns mal treffen? ' fragt er , und ich gucke ihn an. ' Du kannst mir ja deine Handy Nummer geben, dann sag ich dir wann es geht ' ich lächle und gebe ihm meine Handynummer. Weißt du es noch? Unsere ersten Begegnungen. Ich habe mich so garnicht für dich interessiert, du warst so garnicht mein Typ. weißt du noch, unser erstes Treffen? Wir haben uns mit Tyler getroffen, und danach habe ich in mein Tagebuch geschrieben, das man mit dir nur Spaß haben kann. Weißt du noch danach die Wochen, wo wir uns immer getroffen haben, stundenlang auf unserer Mauer saßen, und geredet haben? Weißt du noch wo wir bei Julie auf der Couch lagen, uns gekloppt haben und sie anfing zu lachen und nur meinte ' ihr benehmt euch wie ein altes ehepaar ' und wir beide nur irgendwelche kotz laute von uns gegeben haben? Weißt du noch, als du mir gesagt hast, das du in mich verliebt bist? und wo ich dir gesagt habe, das es bei mir nicht so ist? wo wir draußen standen und ich eine halbe Stunde lang bei dir in den armen stand und geweint habe, während um uns herum Schnee fiel ? Wo ich dich danach angeguckt habe, du rote Augen hattest, und ich gefragt habe ob du auch geweint hast, und du mich angeguckt hast, mit dem schönsten lächeln und gesagt hast ' das war der schnee'. So viele Momente mit dir die ich niemals vergessen möchte, so viele Erinnerungen. Oder weißt du noch, als wir draußen standen und ich dir gesagt habe, das ich genauso für dich empfinde? Weißt du noch unser erster Kuss? Wo wir bei mir vor der Tür standen, mir eiskalt war und du auf Toilette musstest, wir uns nicht getraut haben, du meine Hand hieltst, mir schnell einen Kuss auf den Mund gedrückt hast, und gegangen bist? Ich liebe jeden einzelnen Moment mit dir, jeden noch so tollen Tag. Aber weißt du auch noch, als wir uns unglaublich doll gestritten haben, und du mich angeguckt hast, tief Luft geholt hast, und gesagt hast : ich gehe jetzt besser. und einfach so gegangen bist? und eine halbe Stunde später wieder vor meiner Tür standest, und wir uns in die arme gefallen sind, und uns vertragen haben? Du bist der Mensch der mich in und auswendig kennt, der jedes noch so kleine Geheimnis weiß, der mich anguckt und weiß wie es mir geht. Manchmal frage ich mich, ob du auch noch an so Momente von uns denkst. und ob du dir wirklich sicher bist, das du sie niemals wieder haben möchtest. was sagt julie immer so schön ? ' wärt ihr nicht so stur, wäre alles einfacher ' vielleicht ist es so. vielleicht ist es aber auch so wie bella sagt, das du angst hast, angst vor der Zukunft. glaub mir , gib mir die Chance, und ich werde dir zeigen du wirst nichts bereuen. im gegenteil, ich werde dich zum glücklichsten Menschen der Welt machen. ich werde dir den Himmel zu Füßen legen, ich werde dich für immer lieben.

Sonntag, 1. Juli 2012















'Cheyenne, wir werden heute saufen!' Lächelnd gucke ich Bella an, wir sitzen auf dem Schützenfest und lachen über alles mögliche. Wir holen uns Bier, holen uns Feiglinge und trinken alles weg. Endlich eine Chance gute laune zu bekommen , und mal wieder vieles vergessen können. Wir liegen bei mir auf der Wiese, rollen uns hinunter und meine Mutter und mehrere Nachbarn gucken vom Balkon runter. ' Oh, da ist aber jemand besoffen ' lachen sie uns zu, und Bella und ich gehen rein, legen uns ins Bett, lachen und reden und hampeln rum, bis wir schließlich lächelnd nebeneinader einschlafen.