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Mittwoch, 29. August 2012















Emily sitzt neben mir im Bus und guckt mich an. ' Cheyenne, alles okay ? ' scheiße. sie hat mich durchschaut. ich schüttel stumm den Kopf. ' Was denn los? Sam ? ' ich nicke . ' Was hat er gemacht ? hat er dich ignoriert? oder hat er ne neue ? ' ich gucke sie an ' nein, ist aber auch nicht so wichtig ' ich lächle sie an und bin dankbar, das der Bus grade hält. ich steige aus, rufe ein bis später hinterher und mache mich auf den Weg zum Psychologen. Ich habe keine Lust, wie jedes mal. das einzige was er mir jedes mal sagt, ist dass mit mir alles in Ordnung ist, und das wir meine Arbeitsangst in den griff bekommen. natürlich. Ich denke über alles mögliche nach, sonst ist wirklich alles in Ordnung, doch heute nicht. Ich würde am liebsten heulend irgendwo liegen, doch ich muss mich anstrengen, das ich nicht heule. Ich atme tief durch, gehe in den Raum und schaffe es doch tatsächlich, einem Psychologen eine halbe Stunde vorzuspielen, mir würde es gut gehen.

Freitag, 24. August 2012
















Der letzte Blick in den Spiegel, die letzten Mut zu sprechenden Gedanken, ein letztes nicken und ich mache mich auf den Weg raus. Ich gehe ein Stück den Berg hoch, krame meine Kopfhörer raus und stelle mich vor Sam's Tür. Schon geht seine Tür auf, er lächelt mich an , ' guten morgen ' sagt er, und wir gehen zu unser Bushaltestelle. ' Ich hab angst ' gucke ich ihn an, und er guckt mich leicht grinsend, leicht ernst an. ' Ich auch ein bisschen. aber wird schon ' ich nicke und wir fahren in die Stadt, steigen bei Bella's Vater in's Auto und bella dreht sich um. ' Gott, ist euch auch so schlecht wie mir ? ' ' Ohja ' sage ich sofort, Sam schüttelt den Kopf. ' Nö, mir nicht. ' wir kommen in der schule an und suchen unsere räume, ich gehe in meine Klasse, gucke mir die Leute an und setze mich zu einem fremden mädchen. Endlich klingelt es, ich sehe Sam und Bella um die Ecke kommen und in diesem Moment bin ich unglaublich froh, das die beiden mit mir auf der neuen schule sind. Sie sind auch nicht zufrieden mit ihren jeweiligen Klassen, ihnen gehts genauso wie mir, sie kennen niemanden. Aber wir denken positiv, immerhin kanns nur besser werden.

Samstag, 18. August 2012















Ich liege in der Sonne an unserer Talsperre, Tyler liegt neben mir. ' Sollen wir nicht ne Runde Schwimmen gehen ? ' ' Klar ' grinst Tyler. ' Du wirfst mich nicht rein ' schreie ich und laufe ins Wasser. Grinsend kommt er mir hinterher und ich mache ihn nass. ' Oho , an deiner Stelle würde ich weg schwimmen ' er macht einen Sprung ins Wasser und schwimmt mir hinterher, ich spüre wie seine Hand auf meine Schulter geht, fange an zu schreien und im nächsten Moment bin ich unter Wasser. ' Mensch, meine Haare ' lach ich, und er drückt mich wieder unter Wasser. Wir lachen, und er fragt ob wir nicht auf die andere Seite Schwimmen wollen. ' Wer zuerst da ist, hat gewonnen ' grinst er und wir schwimmen los. Ungefähr gleich angekommen , setzen wir uns ans andere Ufer und lassen Steine ins Wasser flitschen. Ich lächle ihn an, und er lächelt zurück, und ich bin froh, mal wieder einen so tollen Tag mit meinem Besten Freund verbracht zu haben.

Donnerstag, 16. August 2012

















' Wieso bekomm ich eigentlich nie ein Herz auf die Pinnwand, mh? ' ich muss lachen und gucke auf die Nachricht von Julie. Ich mache ihr ein Herz auf die Pinnwand und sie freut sich, worüber ich noch mehr lachen muss. So unglaublich oft bringt sie mich zum lachen, immer wenn wir zusammen sind haben wir so unglaublich viel Spaß, doch ich weiß, das ich auch immer kommen kann, wenn es mir mies geht. 10 Jahre lang ist sie an meiner Seite , 10 Jahre in der sie immer für mich da war, in der ich mit ihr durch dick und dünn gegangen bin. Egal wie oft ich es brauche, Julie heitert mich in jeder schlechten zeit auf, hält aber auch jeden schrecklichen Tag mit mir aus, an dem ich leicht überdreht bin. Bei ihr kann ich mir vorstellen, das es eine Freundschaft ist, die für immer hält.

Sonntag, 12. August 2012













Ich gehe durch unsere Balkontür, meine Mutter sitzt draußen, mit einer Nachbarin von uns. ' Noch wach ? ' guckt mich meine Mutter fragend an. 'Ja, haben Grad n Film geguckt und jetzt kann ich nicht schlafen ' ' Oh, also ist Bella schon am schlafen? ' ' Ja, sie ist schon am Anfang des Films eingeschlafen ' sage ich und richte mich in Richtung Sternenhimmel. ' Du glaubst nicht wie viele Sternschnuppen wir heute schon gesehen haben ' sagt meine Mutter und ich lächle ihr kurz zu. Ein paar Sternschnuppen sehe ich, doch meine Gedanken kreisen um so viele Dinge, das ich die meisten garnicht wahr nehme. Ich nehme es mir vor, jetzt mal öfter abends einfach irgendwo zu sitzen und nachzudenken, tut gut, wie ich merke. Ich stehe auf ' ich gehe schlafen ' sage ich den beiden, drücke meiner Mutter einen Kuss auf die Wange. ' gute Nacht ' sage ich , lege mich ins Bett und schlafe ein.

Donnerstag, 9. August 2012















Bella , Julie , Tyler und ich sitzen in meinem Zimmer und ich packe grade ein Paar dinge aus, die ich Geschenkt bekommen habe. Mein Handy liegt auf meinem Schreibtisch und klingelt, ich hebe nicht mal den Kopf, Tyler jedoch geht hin und nimmt es, guckt, ohne das ich ihn darum gebeten hätte. Er fängt an zu lächeln und ich gucke ihn fragend an. ' Sam ' lächelt er mich an , und ein grinsen breitet sich über meinem Gesicht aus. ' Ich wusste es ' schreien Bella und Julie gleichzeitig. Ich nehme mein Handy in die Hand und mein lächeln wird noch breiter. ' Der ist so ein Vollidiot ' lache ich, und zeige den anderen die Sms. Ein unglaubliches Glücksgefühl breitet sich in mir aus, er hat an mich gedacht, obwohl er so unglaublich weit weg ist. Noch ein bisschen über eine Woche, und eeendlich , endlich ist er wieder da.

Donnerstag, 2. August 2012













Es klingelt an der Tür, eigentlich ein ganz normales klingeln. Doch mein Herz geht in die Höhe. Ich gehe zur Tür, mit dem Wissen, das draußen mein Vater ist, den ich seit gut drei Monaten nicht mehr gesehen habe. Ich mache die Tür auf, meine Schwestern kommen rein, er sitzt im Auto, ich gehe zu ihm, mache die Tür auf und überlege kurz, was ich jetzt mache. Ich beuge mich runter und gebe ihm einen Kuss auf die Wange. ' Alles gute zum Geburtstag , Papi ' sage ich, und er bedankt sich. Wir quatschen ein bisschen, reden über alles mögliche. ' Kommst du Sonntag zu meinem Geburtstag? ' frage ich, und sein lächeln verschwindet leicht vom Gesicht. ' Ich weiß nicht ' setzt er an. ' Es würde einen guten Eindruck machen ' sage ich , und er guckt mich fragend an . ' Bei wem? ' , ' Naja, bei den Leuten ' ich gucke ihn an und weiß eigentlich schon, das er nicht kommt. ' Den Brauch ich nicht ' sagt er ' solange ich einen guten Eindruck bei dir habe, ist doch alles gut ' lächelt er. ' Naja, komm zu meinem Geburtstag , und du hast den guten Eindruck ' gucke ich ihn mit meinem Blick an, der eigentlich immer zieht. ' Ich überlegs mir, ich melde mich dann. Ich muss aber jetzt arbeiten, bis Sonntag dann ' sagt er, und ich gehe rein, lege mich in mein Bett, und ich frage mich , was das Problem ist, warum das alles so geworden ist, und das ich mir nichts sehnlicher wünsche, als das es wird, wie es früher einmal war.

Mittwoch, 1. August 2012















' Ja Cheyenne, du hast einen Jungen kennen gelernt. und ja, vielleicht tut er dir gut. Man merkt, das du glücklich bist. Aber wirklich, du weißt, das wenn Sam wieder hier ist, das ihr beide nicht voneinander los kommen werdet. und ich muss ehrlich sagen, ich glaub schon, das Sam noch Gefühle für dich hat. Das merkt man, sonst würde er nicht so mit dir umgehen.' Ich gucke Chloe an, das Mädchen, zu dem er immer bei mir sagt ' sie und du, ihr seit die Mädchen, die mich am besten kennen' Ja wie oft habe ich gehört das er noch Gefühle für mich hat? Doch es ist das erste mal das sie es sagt, sie, seine beste Freundin. ' Ich weiß nicht .. ' sage ich und Chloe guckt mich an. ' Cheyenne ehrlich, wir beide kennen Sam. er ist nun wirklich nicht der Junge, der Mädchen verarscht. und entweder, er ist wirklich einfach nur scheiße, was ich nicht glaube, oder er ist total blond, weil er nicht merkt, was das zwischen euch ist. und das glaube ich eher. aber ich werde ihn einfach drauf ansprechen, und sehen, wie er reagiert. Dann wissen wir es ja. ' ' Naja, aber wenn ers nicht zu gibt, wird er es dann auch nicht zugeben' denke ich laut, ' ich werds persönlich machen. man merkt es ja an seiner Reaktion, so gut kann er auch nicht lügen ' und ich gucke Chloe an, lächle, und hoffe, das dass gut gehen wird.