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Freitag, 30. November 2012













Ich komme in den Kindergarten und meine Tränen stehen mir schon in den Augen. Ich gehe in den Teamraum, hänge meine Sachen an, gucke auf die Uhr und habe noch 10 Minuten. Ich gehe kurz auf die Toilette, schreibe noch eine Sms an Julie und gucke in den Spiegel. Ich sehe schlecht aus, habe rote Augen und schon rollt mir die erste Träne über die Wange. Ich wische sie mir schnell weg, stecke mein Handy in die Hosentasche und gehe schnell zu den Kindern. Sofort kommt einer von ihnen angerannt, klammert sich um mein Bein und fragt , ob wir UNO spielen können. Ich nicke, Ablenkung wird gut tun. Schon nach einer halben Stunde geht es mir viel besser, diese ganzen Positiven Dinge, die diese kleinen Kinder ausstrahlen, sind so unbegreiflich. Jedesmal geht mein Herz von neuem auf, wenn einer von ihnen vor mir steht und mich fragt, ob ich ihm helfen kann. Jedes mal wenn sich jemand weh tut und nach zwei Sekunden alles wieder weg ist. Jedes mal, wenn einer auf meinen Arm möchte, und ich dann mit einer dreckigen Hose nachhause muss. Jedes mal, wenn wir draußen sind, und aufeinmal eine winzig kleine Hand nach meiner greift und sie ganz fest hält. Und jedes mal geht mein Herz auf, wenn einfach nur eins von diesen kleinen Kindern vor mir steht,  mich anlächelt, und mir dadurch unglaublich viel Kraft gibt.

1 Kommentar:

  1. Schön geschrieben und sehr nachvollziehbar: Kinder können wirklich Wunder sein.

    Und: Ich finde deinen Header total genial!

    Lieben Gruß,
    Liam (:

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